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Dramatik bis zur letzten Spielminute 11:1, da denkt man zunächst an den
eindeutig entschiedenen Stand eines Ballspieles. In einer spannenden
Inszenierung des Kolpingtheaters Oedheim unter Regie von Andreas
Rüdenauer beschreibt dieses Verhältnis jedoch das Abstimmungsergebnis in
Die 12 Geschworenen: dramatischer Auftakt von Reginald Roses
Justiz-Thriller über Schuld oder Unschuld eines 19-jähriger Puertoricaners,
der seinen Vater ermordet haben soll.
Eine hitzige Auseinandersetzung entbrennt, eskaliert immer wieder zu
Handgreiflichkeiten und führt zu einem überraschenden Schluss. Aufführungen vom 1. bis 30. Januar
2011
Die Bildergalerie
Die Heilbronner
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Reine Formsache hätte die einstimmige Entscheidung der 12 Geschworenen sein können, die sich in ein stickiges Beratungszimmer einschließen lassen müssen. Sie haben gerade den letzten von sechs langen Verhandlungstagen hinter sich. Ein 19-jähriger Puertoricaner aus den Slums wird beschuldigt, seinen Vater kaltblütig ermordet zu haben. Nicht nur die brütende Sommerhitze, sondern auch zwei eindeutige Zeugenaussagen fördern die Bereitschaft, schnell zu einer erlösenden Entscheidung zu kommen. Nach kurzer Beratung scheinen sich alle einig zu sein, der Junge müsse auf den elektrischen Stuhl. Es kommt zur Abstimmung. Doch der Geschworene Nummer 8 votiert als einziger für nicht schuldig. Zwischen den 12 Männern, die in Herkunft, Bildung, Lebensalter und Persönlichkeit äußerst unterschiedlich sind, zu einer langen, lebhaften und spannenden, aber auch zermürbenden Auseinandersetzung um Schuld oder Unschuld des Jungen ...
"Überzeugende Leistung." "Das Wechselspiel aus verstocktem Schweigen und aufbrausendem Poltern in klaustrophobischer Atmosphäre wird bis zum Ultimativen ausgereizt."
"Glaubwürdige Rollenverkörperungen erlauben tiefe
Einblicke in die menschliche Psyche."
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