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Als wenn es am Neujahrtag nicht
kalt genug gewesen wäre: Die Kälte, die Jack Manningham gegenüber seiner
Gattin Bella im Psycho-Thriller „Gaslicht“ erwies, war kaum zu überbieten.
Etwa 300 begeisterte Zuschauer erlebten am 1. Januar 2013 die Premiere des
Nervenkrimis aus der Feder Patrick Hamiltons in der Inszenierung des
Kolpingtheaters Oedheim. Regisseur Andreas Rüdenauer entwickelte darin eine
Atmosphäre, die selbst dem abgebrühtesten Paartherapeuten eine Gänsehaut zu
verpassen vermag.
Jack sucht im neuen trauten Heim sein Glück allein in einem gut versteckten
Schatz. Ohne Erfolg, im Gegenteil. Ständig verschwinden irgendwelche Sachen:
Ein Bild von der Wand, Jacks Ringe, seine Schlüssel und sogar unbezahlte
Rechnungen. Jack (gekonnt machohaft: Thomas Götz) verdächtigt Bella (Ulrike
Drechsler, souverän im Spagat zwischen liebevoller Ehefrau und
erniedrigender Opferhaltung). Er will ihr gar eine vererbte Geisteskrankheit
anhängen. Bella weiß zwar ganz genau, warum das Gaslicht stets etwas
schwächer leuchtet, wenn ihr Gatte abends das Haus verlässt. Doch ihr
Zweifel an sich selbst wächst von Tag zu Tag. Hilft jetzt nur noch der
Nervenarzt? Die abendliche Visite eines älteren Herrn (Rolf Römmele in
erfrischender Erlöserhaltung) bringt Ungeheures zutage.
In weiteren Rollen überzeugen Gabi Bischoff als treuherzige Haushälterin
Elisabeth und Annabelle Sattler als kokettes Dienstmädchen Nancy. Last but
not least bewies Josef Herold Flexibilität in seiner Doppelrolle als
Waffelverkäufer und als im Umgang mit Fesseln versierter Polizist. Mit
Liebe zum Detail gestalteten die Bühnenbildner das Wohnzimmer im Stil der
viktorianischen Epoche. Viel zu tun hatten die Beleuchter, um die
wechselhafte Stimmungen passend zu unterstreichen. Fazit: Eine
atemberaubende Inszenierung, die mit lang anhaltendem Beifall bedacht wurde. |
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Zehn ausverkaufte
Aufführungen zwischen 1. und 27. Januar 2013 in der
Kochana, Oedheim.
Fotogalerie
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Der Prospekt (2
MB)
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Das Plakat (1,5 MB)
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der
Lokalanzeiger über die
Aufführungen
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die HSt über die
Aufführungen
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die HSt über die Proben
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Habt Ihr sie schon alle
verschickt?
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Die Eintrittsgelder der Premierenvorstellung
gingen zur Hälfte
an
das Kinderdorf Gidö auf der Insel Nias/Sumatra, die andere Hälfte kommt
„lichtblick
tak e.v.“ zu Gute – einem Verein, der sich um trauernde Kinder,
Jugendliche und deren Familien kümmert.
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